2020-04-20

Rückblick auf die fünfte Ausgabe des Metallbau-Direkt im NEXT Studio in Frankfurt.

Wie sehen die Innovationen für ein erfolgreiches neues Jahrzehnt aus? Tipps lieferten die Next Studio-Partner Wicona und Esco in Kooperation mit GFF bei der fünften Ausgabe der Veranstaltungsreihe Metallbau direkt im Next Studio in Frankfurt. 

Wie Metallbauer mit aktuellen Innovationen Trends bedienen, das zeigte am 3. März die Veranstaltung Metallbau direkt. So verdeutlichte Jürgen Buchholz, Verkaufsleiter von WICONA für das Verkaufsbüro West, wie die Teilnehmer mit den richtigen Produkten vom aktuellen Megatrend der Klimaneutralität profitieren. Noch dieses Jahr stelle WICONA alle seine Systeme auf Hydro Circal 75R um. Das heißt, dass 75 Prozent des in den WICONA-Systemen enthaltenen Aluminiums aus Post Consumer-Material wie alten Fenstern bestehen wird, bei dem Fassadensystem Wintec sei das heute bereits der Fall. Die restlichen 25 Prozent bestünden aus Hydro Reduxa, also Aluminium, das unter Verwendung erneuerbarer Energien hergestellt werde. Aus dem aufgrund des hohen Energiebedarfs bei der Herstellung als antiressourcenschonend geltenden Aluminium werde so ein klimafreundliches Material. „Und es ist bei WICONA nicht teurer. Nutzen Sie diesen Vorteil und bringen Sie ihn beim Kunden zur Sprache“, empfiehlt Buchholz.

Steffen Rapp, WICONA-Marketingmanager, beschäftigte sich anschließend mit dem anhaltenden Trend der Städteflucht. Mit dem Versatz-Schiebesystem WICSLIDE 150 PS sei ab Mai ein Produkt lieferbar, das u.a. aufgrund der hohen Dichtheit und Schalldämmung den Ansprüchen beim Wohnen in dicht besiedelten Gegenden entspreche. „Das System verbindet die technischen Eigenschaften von Fenstern mit den Vorteilen einer Schiebeanlage“, sagt der Fachmann. Das neue Oberflächenkonzept von Wicona stellte Mario Schmitt vom Verkaufsgebiet West vor. Es beinhaltet nicht nur eine neue Preisliste, sondern zusätzlich ein neues Oberflächenhandbuch, das Fragen beantwortet, wie: Wie bewertet man Oberflächen? Zudem gebe es eine neue Farbübersetzungstabelle. Schulungsleiter Sven Dreyer rundete den WICONA Slot wie gewohnt mit seinen praktischen Tipps ab. Zukunftsfähigkeit fördern Cornelia Gärtner, Regionaldirektorin des Bundesverbands mittelständische Wirtschaft (BVMW), stellte ihren Arbeitgeber vor – und dessen Leistungen für Betriebe. Sie ging auf Themen wie den Fachkräftemangel und die Digitalisierung ein. „Wer sich an den BVMW wendet, den beraten wir gerne. Wir können oftmals passende Fördermittel empfehlen“, sagte sie. Als ein Beispiel nannte sie die Initiative Zukunftsstarter der Agentur für Arbeit. Mit ihr sei es möglich, Mitarbeitern ohne Berufsabschluss eine Qualifizierung zu ermöglichen. Als Ausgleich für die dadurch entstehenden Ausfallzeiten gebe es ebenfalls Unterstützung für den Betrieb. Tipps vom Elektrik-Fachmann

Next Studio-Partner Esco hatte Klaus Vorwerg auf die Bühne gebeten. In von Esco angebotetenen Praxisseminaren vermittelt er regelmäßig Basiswissen zur Elektrik bei Fenstern und Türen – Auszüge davon präsentierte er bei Metallbau direkt. Vorwerg erklärte elektrische Grundbegriffe und mahnte: „Bei Kleinspannungen von bis zu 50 Volt bei Wechselspannung (AC) und bis zu 120 Volt bei Gleichspannung (DC) dürfen Ihre Mitarbeiter selbst Hand anlegen.“ Das gelte bei Kettenmotoren, Jalousien oder Verriegelungsmotoren für Fenster, die i.d.R. mit einer Gleichspannung von 24 Volt betrieben werden. Alle anderen Arbeiten erforderten eine Elektrofachkraft oder eine Elektrofachkraft für festgelegte Tätigkeiten: „Dazu können Sie einen Mitarbeiter ausbilden lassen.“ Zum Abschluss folgte ein Vortrag von Florian Kuzler, Kommunikationstrainer an der Rhetorik-Akademie Tübingen. Er besprach mit den Teilnehmern, wie sie Reklamationsgespräche angehen können. „Auch wenn es schwerfällt, versuchen Sie Reklamationen stets als eine Chance zur Verbesserung zu sehen“, appellierte der Profi. Außerdem empfahl er für besonders schwierige Gespräche die folgende Taktik: 1. zuhören und Verständnis zeigen, 2. die Sachlage klären und das Problem verstehen, 3. eine Lösung erarbeiten und ggf. Kompensationen anbieten und 4. eine Vereinbarung treffen.

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